Adobe und 3D PDF

Warum 3D PDF?

Wenn Sie einen Standard für die sichere Kommunikation suchen landen sie früher oder später beim PDF Format. Und seit 2005 ist es in diesem Format auch möglich 3D-CAD-Daten einzubinden.

Das Portable Document Format ist wohl eines der am universellsten einsetzbaren Dateiformate. Die Einsatzmöglichkeiten sind extrem vielfältig:

  • Druckvorstufe
  • universeller Dokumentenaustausch
  • Sicherheitsfunktionen
  • Dokumentenüberprüfungsprozesse
  • Langzeitarchivierung
  • OCR Texterkennung
  • Formularfunktionen
  • 2D-CAD
  • Video
  • Audio

Die Weiterentwicklung dieses Formats durch Adobe Systems in Richtung 3D war daher ein logischer Schritt. Die Einbindung von 3D-Daten ermöglicht es nun jedem, auch ohne spezifisches Wissen (und spezielle Programme) 3D-Daten zu betrachten, und erweitert somit die Wertschöpfungskette bestehender 3D-Daten um ein Vielfaches.

Die wichtigsten Funktionen:

  • Volle 3D-Interaktion (Zoomen, Verschieben, Drehen, Modellbaum mit Ein-/Ausblenden von Bauteilen)
  • Umfangreiche Kommentierungsfunktionen für einfachste Abstimmungsprozesse (Collaboration), die auch für den kostenfereien Adobe Reader freigeschaltet werden können
  • Messfunktionen für die schnelle Abstimmung
  • Skalierbare Sicherheitsstufen, um Ihr geistiges Eigentum zu schützen

Ihre Vorteile:

  • Ansprechende und verständliche Marketingunterlagen
  • Selbsterklärende technische Dokumentationen
  • Professionellere Verkaufsunterlagen
  • Schnelle, kostengünstige und einfache Zusammenarbeit unter Projektteams weltweit
  • Betrachten von CAD-Dateien auch ohne kostenintensive Speziallösungen oder gar das CAD-System selbst.
  • Und vor Allem: Der Adobe Reader als universeller „Viewer“, der laut Hersteller auf ca. 90% aller PCs installiert ist.

Gerade die schnelle, sichere und möglichst barrierefreie Kommunikation von Entwicklungsdaten und Projektinformationen ist heute immer wichtiger, um den Marktvorsprung und somit den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens zu sichern.
Professionelle Dokumente beeinflussen die positive Außenwirkung eines Unternehmens den Kunden gegenüber. Dies ist meist die beste Visitenkarte für Professionalität und Qualität.

Adobe Acrobat und 3D

Eine Erfolgsgeschichte mit vielen Wandlungen. Ein paar Worte zur Historie…

Nachdem Adobe bereits im Jahre 2005 in der PDF Spezifikation 1.6 (Adobe Acrobat/Reader V7) die Möglichkeit zum Betrachten von U3D-Daten (3D CAD) integriert hatte, folgte 2006 zusätzlich zu den üblichen Adobe Acrobat Versionen der Acrobat 3D.  Dieser Version hatte die entsprechenden 3D-CAD-Daten Konverter an Bord um 3D Konstruktionsdaten im PDF einzubinden. Als weiteres Werkzeug zum Editieren der Daten (Material, Animationen, Renderings,…) wurde in dieser Version auch das sog. 3D Toolkit ausgeliefert. Dieses war eine abgespeckte Version des Deep Exploration der Firma Right Hemisphere (heute bekannt unter SAP Visual Enterprise Author).

2008 akquirierte Adobe die französische Firma TTF um die 3D-CAD-Schnittstellen nicht hinzukaufen zu müssen. TTF brachte ein Tool mit dem Namen Project Reviewer mit, das für den Einsatz im Bereich Digital Mock Up und Collaborative Engineering konzipiert war. Dieses Werkzeug wurde fortan anstatt des 3D Toolkit als 3D Reviewer im Adobe Acrobat mitgeliefert. Die zugehörige Produktversion, gewachsen um noch einige andere Funktionen wie bspw. Videokonvertierung nach SWF, hieß von nun an: Adobe Acrobat Pro Extended

Durch die neu hinzugewonnen Fähigkeiten des 3D Reviewers wurde nun auch das sog PRC (Project Reviewer Compressed) Format mit in die PDF Spezifikation als 3D Format aufgenommen. Dies brachte vor Allem den Vorteil, dass aus fertigungsrelevante Daten mit importiert und angezeigt werden konnten. Dabei ging es um die sog. PMIs (Product Manufacturing Informations) oder auch GD&Ts genannt (Geometric Dimensioning and Tolerancig). Auf Deutsch: Bemaßungen, Toleranzen, Rauhigkeiten und weitere 2D-Fertigungsinformationen.

Da jedoch der Vertriebskanal von Adobe für die PDF Lösungen nicht ausgerichtet war auf ein erklärungsbedürftiges 3D Tool, verkaufte Adobe 2010/2011 die Lösung an die Firma Techsoft 3D, die seit vielen Jahren als Basistechnologielieferant für 3D Viewing Technologien wie auch Konverter bekannt ist. Techsoft 3D vertreibt unter anderem auch die „normalen“ PDF Libraries, sowie auch die Autodesk SDKs und Libraries.

Zum Vertrieb der Lösung, die von nun an als Plug-In für den Adobe Acrobat verfügbar ist, wurde die Firma tetra4D gegründet. Hier ist das Produkt nun unter dem Namen 3D PDF Converter verfügbar.

Neben den bisher angesprochenen Produkten gibt es aber in Zwischenzeit noch eine ganze Reihe weiterer Produkte zur 3D PDF Erstellung. Hier sind nicht zuletzt auch die großen CAD Systeme zu nennen, die häufig bereits einen direkten 3D PDF Export anbieten.

Serverlösungen

Sie haben viel vor? Dann ist dies die Lösung mit der Sie sich viel Zeit sparen können.

Sowohl von Adobe Seiten gibt es einige Serverlösungen, die neben dem reinen Automatisieren der sonst auf Einzelplatzbasis funktionierenden Aufgaben auch noch einige Erweiterungen in der Funktionsvielfalt bereit stellen. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Livecycle Digital Rights Management Server, der eine extrem hohe verschlüsselung der Dateien ermöglicht, sowie die Änderung der Zugriffsrechte auch nach dem Versenden des Dokuments. Diese Lösung ist gerade für z.B. eine Ausschreibungsphase extrem interessant.

Zusätzlich zu den Adobe Lösungen gibt es aber auch für die automatisierte 3D-PDF Erstellung/Konvertierung den 3D PDF Generator.

Wenn sie weitere Fragen zu diesen Produkten haben oder eine Schulung buchen möchten, stehen wir Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Kontaktieren sie uns einfach…

Aktualisiert am 09.08.2013

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