Sie finden die Möglichkeit von 3D-PDFs interessant, wissen aber nicht wie Sie diese am besten bei sich integrieren? Wir beraten Sie gerne bezüglich der Möglichkeiten aber auch der Unmöglichkeiten.

Lösungen sollten sich an Ihren Prozessen orientieren, nicht umgekehrt

Der Adobe Acrobat bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die tägliche Kommunikation von Daten und Dokumenten im Geschäftsalltag effizienter und sicherer zu gestalten. Jedoch verleitet dieses Tool durch seine sehr große Funktionsvielfalt auch dazu, dass man sich auf dem Weg zur Lösungsfindung verirrt.
Gerne beraten wir Sie, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, an die Sie eventuell noch gar nicht gedacht haben, und auch welche vermeintlichen Lösungen Sie besser nicht in Betracht ziehen sollten.

In den meisten Projekten, in denen wir hinzugezogen werden ist unsere Hauptaufgabe in Bezug auf Beratung, unsere Kunden vom typischen “2D-Denken” loszulösen. Wenn bisher gerade in den Bereichen technische Dokumentation und Ersatzteilbestellung auf Basis von 2D-Dokumenten gearbeitet wurde, bedarf es zum zukunftsorientierten Umstieg auf 3D meist eines kleinen “Resets”. Wundern Sie sich also nicht, wenn es Ihnen am Anfang so vor kommt, als würden wir entgegen Ihrer aktuellen Vorstellung argumentieren.

Um dies ein wenig transparenter darzustellen hier ein kleines aber typisches Beispiel:

Im Bereich Ersatzteilbestellung ist der Wunsch ein 3D-Dokument mit einer Explosionsdarstellung, Positionsnummern und einer korrespondierenden Bauteilliste aufzubauen normalerweise der Einstieg.
Durch die gewohnten Abläufe im 2D ist dies auch mehr als nachvollziehbar. Es bedeutet am Ende aber nur einen Mehraufwand für die gleiche Funktionalität, die es bisher auf Basis von 2D bereits gab, und keinen wirklichen Fortschritt. Der Endkunde, oder Servicetechniker wird am Ende also wieder rätseln, ob die Schraube die er benötigt nun die Position 3, 4 oder 5 ist. Folge sind wiederum Fehlbestellungen und unnötiger Aufwand auf allen Seiten im Nachgang.
Warum also nicht die Konstruktion komplett belassen – so wie die Maschine nun mal vor ihm steht – und dem Nutzer die Möglichkeit geben die von ihm entfernten Bauteile auszublenden. Dies kann auf dem einfachsten Wege geschehen. Mit einer kleinen Zusatzfunktion kann er sich durch Klicken auf das jeweilige Bauteil quasi in das Modell hinein “fressen”. Wenn er dann die entsprechende Schraube gefunden hat – und nun kann er sich sicher sein, dass es die richtige ist, da sie ja immernoch an ihrem Platz liegt – wird auf einen weiteren Klick auf das Bauteil die benötigte Information angezeigt. Weitergehend kann man ein Bestellformular einbinden, das automatisch mit den richtigen Informationen befüllt wird. Je nach gewünschter Ausbaustufe können diese Bestelldaten dann entweder als fertiges Formular ausgedruck, als Email versendet, oder direkt an einen Server zur weiteren Verarbeitung über Backend-Datenbank-Systeme geschickt werden. Diese Vorgehensweise hat unschlagbare Vorteile:

  1. GeringerAufwand bei der Ersterstellung
    • nur die 3D-Daten und evtl. noch ein Datensatz (XML, XLS, CSV, …) mit den weiteren Bauteilinformationen müssen eingebunden werden
    • kein Aufwand oder Fehler bei Positionsnummern-Vergabe und Erstellen einer Bauteil-/Ersatzteilliste
  2. Ebenso wenig Aufwand bei Konstruktionsänderungen
  3. Durch Übernahme von Bauteilinformationen direkt aus der Datenbank entstehen weniger Fehler bei der Bestellung
    • Zahlendreher
    • falsches Bauteil ausgewählt
  4. 3D-Darstellung nicht nur als “nice to have”, sondern als wirklichen Mehrwert
    • Bauteil wird besser gefunden
    • schnellerer Zugriff auf Bauteile als über einen evtl. mehrere hundert Seiten umfassenden Katalog
  5. Durchgängiger Prozess, der wesentlich weniger fehleranfällig ist, als der bisher meist verwendete 2D-Weg
    • einige unserer Kunden haben hierüber schon viele Fehler Ihrer Datenbank aufgedeckt

An diesem kleinen Beispiel können Sie vielleicht bereits ein wenig abschätzen, dass es sinnvoll sein kann unsere Erfahrung in diesem Bereich zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Dennoch müssen Sie nicht befürchten, dass mehrere Monate mit Meetings vergehen, bevor tatsächlich erste Ergebnisse sichtbar sind. Da wir an die meisten Sachen sehr praxisorientiert herangehen, ist dies normalerweise ein Prozess, der sich während der Zusammenarbeit zwangsläufig ergibt.

Aktualisiert am 19.08.2013

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